Der Freistaat
Bayern entschloß sich 1987, die Abwässer von St. Bartholomä
und Salet aus Gründen des Natur- und Gewässerschutzes durch
eine seeverlegte Abwasserleitung in die Kanalisation der Gemeinde Schönau
einzuleiten.
Die mit einem Kostenaufwand von 1,86 Millionen DM errichtete
Abwasseranlage wurde im Jahre 1989 fertiggestellt.
Sie leistet
einen wesentlichen Beitrag zur Reinhaltung des Königssees und damit
zum Schutz und zur Erhaltung der Natur im Bereich des Nationalparks Berchtesgaden.
Trotz der vielen Besucher bleibt der Königssee damit der mit Abstand
sauberste See Deutschlands.
Der rund
5 km² große Königssee ist etwa 8 km lang und bis zu 1,2
km breit. Seine größte Tiefe erreicht er mit 190 m. Beherrscht
wird der Königssee vom Watzmann mit seiner 1800 m hoch aufragenden
Ostwand, der höchsten Wand der Ostalpen. |